Kurz nach meiner Ankunft wurde zur Begrüßung auch schon das erste Erdbeben der stärke 3.7 gezündet. Schon ein etwas komisches Gefühl wenn das ganze Haus knarzt und alles wackelt. Kleinere Erdbeben kommen hier öfters mal vor, doch solange nichts einstürzt scheint es hier auch niemanden sonderlich zu inetressieren.
Montag, 12. November 2012
Christchurch
Nachdem ich die ersten Tage mit Wohnungssuche und Formalitäten an der Uni verbracht habe, konnte ich mit dem Fahrrad mal ein paar Runden durch Christchurch drehen und mir ein Bild von der Stadt verschaffen.
Die Häuser hier sind größten Teils nach dem "Brett-Einfachverglasungs" Prinzip gebaut. Keine Ahnung wie die dass hier im Winter anstellen wenn es kalt wird. Ich bin jedoch recht froh dass ich bei gemäßigtem Klima hier wohnen kann. Die Wohnungen die ich bisher besichtigt hatte waren je nach Wohngemeinschaft mal mehr und mal weniger im Zustand von Sodom und Gomorra, was hier jedoch "normal" zu sein scheint.
Die 400.000 Einwohner-Stadt mit dem größten englischen Einfluss südlich des Äquators befindet sich nach dem verheerenden Erdbeben vom Februar 2011 derzeit noch im Wiederaufbau. Bei dem damaligen Erdbeben am 22. Februar wurden Erdverschiebungen in vertikaler Richtung von bis zu 500 mm aufgezeichnet. Hierbei waren hautsächlich die östlichen Stadtteile und das Stadtzentum betroffen. Obwohl größtenteils wieder Normalität in die Stadt eingekehrt ist, sind die Spuren des verherenden Erdbebens noch deutlich erkennbar. Teile des Stadtzentrums sowie vereinzelte Gebäude sind immernoch gesperrt und werden restauriert bzw. abgerissen.Befindet man sich mitten im "ehemaligen Stadtzentrum" so macht sich schnell eine Endzeitstimmung breit. Bis die letzten Spuren des Bebens völlig beseitigt sind wird jedoch nach Angaben der Medien noch etwa ein bis zwei Jahrzehnte vergehen. Dem alltäglichen Leben und der aufgeschlossenen und freundlichen Mentalität der Menschen tut dies jedoch keinen Abbruch.
Christchurch Botanic Garden:
Der botanische Garten ist eine Art Schönbusch im Zentrum der Stadt und hat von Blumen und Rosen bis hin zu Bäumen und Sträuchern nahe alles zu bieten was wächst.
Hagley Park:
Ist der seit dem Erdbeben der "neue" Treffpunkt der Stadt. Die Kiwis sind ein sehr sportliches Volk und verbringen viel Zeit in Sportanlagen und Parks. Hier läuft alles was zwei Beine hat. Bei schönem Wetter ist der große Park stets mit sportlern gefüllt. Ganz hoch im Kurs stehen bei den Neuseeländern Rugby und Cricket. Unter den langen Laufwegen, Trimmdich Pfaden, Tennis- und Golfplätzen ist hier für jedermann etwas dabei.
City Center:
Die "Red Zone" im City Center ist im Rahmen der Bau- und Abbrucharbeiten noch eine weile gesperrt. Viele Hochhäuser, Büros und Hotels sind noch vom Einsturz bedroht und stehen seit dem Beben leer und Warten auf ihren Abriss oder, falls es noch möglich ist, die Restauraion. Hier ein paar Fotos wie es in der "Geisterstadt" aussieht:
Im westlichen teil der Stadt in dem ich mittlerweile wohne (ca. 2 km vom Stadtzentum entfernt ist) sind jedoch so gut wie keine Spuren des Erdbeben vorhanden.
New Brighton und Waimairi Beach:
Der östliche Teil der Stadt grenzt mit dem Küstenabschnitt in New Brighton an den Südpazifik und bietet dort einige Möglichkeiten zum schwimmen und surfen.
Die Häuser hier sind größten Teils nach dem "Brett-Einfachverglasungs" Prinzip gebaut. Keine Ahnung wie die dass hier im Winter anstellen wenn es kalt wird. Ich bin jedoch recht froh dass ich bei gemäßigtem Klima hier wohnen kann. Die Wohnungen die ich bisher besichtigt hatte waren je nach Wohngemeinschaft mal mehr und mal weniger im Zustand von Sodom und Gomorra, was hier jedoch "normal" zu sein scheint.
Die 400.000 Einwohner-Stadt mit dem größten englischen Einfluss südlich des Äquators befindet sich nach dem verheerenden Erdbeben vom Februar 2011 derzeit noch im Wiederaufbau. Bei dem damaligen Erdbeben am 22. Februar wurden Erdverschiebungen in vertikaler Richtung von bis zu 500 mm aufgezeichnet. Hierbei waren hautsächlich die östlichen Stadtteile und das Stadtzentum betroffen. Obwohl größtenteils wieder Normalität in die Stadt eingekehrt ist, sind die Spuren des verherenden Erdbebens noch deutlich erkennbar. Teile des Stadtzentrums sowie vereinzelte Gebäude sind immernoch gesperrt und werden restauriert bzw. abgerissen.Befindet man sich mitten im "ehemaligen Stadtzentrum" so macht sich schnell eine Endzeitstimmung breit. Bis die letzten Spuren des Bebens völlig beseitigt sind wird jedoch nach Angaben der Medien noch etwa ein bis zwei Jahrzehnte vergehen. Dem alltäglichen Leben und der aufgeschlossenen und freundlichen Mentalität der Menschen tut dies jedoch keinen Abbruch.
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| In Gedenken an die Erdbebenopfer |
Christchurch Botanic Garden:
Der botanische Garten ist eine Art Schönbusch im Zentrum der Stadt und hat von Blumen und Rosen bis hin zu Bäumen und Sträuchern nahe alles zu bieten was wächst.
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Hagley Park:
Ist der seit dem Erdbeben der "neue" Treffpunkt der Stadt. Die Kiwis sind ein sehr sportliches Volk und verbringen viel Zeit in Sportanlagen und Parks. Hier läuft alles was zwei Beine hat. Bei schönem Wetter ist der große Park stets mit sportlern gefüllt. Ganz hoch im Kurs stehen bei den Neuseeländern Rugby und Cricket. Unter den langen Laufwegen, Trimmdich Pfaden, Tennis- und Golfplätzen ist hier für jedermann etwas dabei.
City Center:
Die "Red Zone" im City Center ist im Rahmen der Bau- und Abbrucharbeiten noch eine weile gesperrt. Viele Hochhäuser, Büros und Hotels sind noch vom Einsturz bedroht und stehen seit dem Beben leer und Warten auf ihren Abriss oder, falls es noch möglich ist, die Restauraion. Hier ein paar Fotos wie es in der "Geisterstadt" aussieht:
Im westlichen teil der Stadt in dem ich mittlerweile wohne (ca. 2 km vom Stadtzentum entfernt ist) sind jedoch so gut wie keine Spuren des Erdbeben vorhanden.
New Brighton und Waimairi Beach:
Der östliche Teil der Stadt grenzt mit dem Küstenabschnitt in New Brighton an den Südpazifik und bietet dort einige Möglichkeiten zum schwimmen und surfen.
Donnerstag, 1. November 2012
Abflug
Passend zu den ersten Schneeflocken bin ich in den neuseeländischen Sommer geflüchtet. Los ging die Reise von Frankfurt über Dubai, Bangkok, Sydney nach Christchurch.
Die angegebenen 32 Stunden Reisezeit waren tatsächlich nicht gelogen... Auf den kurzen Zwischenstops konnte man sich wenigstens kurz die Beine vertreten und Frischluft schnappen. Die gute Verpflegung an Bord, der Fernseh und die netten Stewardessen machten die Flugzeit jedoch relativ angenehm.
Landeanflug auf Christchurch. In den Bergen liegt noch etwas Schnee, jedoch ist hier ende Okober die Ski-Saison vorbei und der Sommer macht sich langsam breit.
Die angegebenen 32 Stunden Reisezeit waren tatsächlich nicht gelogen... Auf den kurzen Zwischenstops konnte man sich wenigstens kurz die Beine vertreten und Frischluft schnappen. Die gute Verpflegung an Bord, der Fernseh und die netten Stewardessen machten die Flugzeit jedoch relativ angenehm.
Landeanflug auf Christchurch. In den Bergen liegt noch etwas Schnee, jedoch ist hier ende Okober die Ski-Saison vorbei und der Sommer macht sich langsam breit.
Reise ans Ende der Welt...
Für alle Interessierten möchte ich in diesem Blog von Zeit zu Zeit die Eindrücke meines Neuseelandaufenthaltes schildern und euch ein paar Infos vom anderen Ende der Erdkugel aus dem Land der Kiwi's und Maori übermitteln.
Enjoy reading and see you soon! :)
Enjoy reading and see you soon! :)
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